Drosselklappen-Poti

Themen rund um den Einbau von trijekt
Barny
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Barny »

Vielen Dank für die Antworten, ich werde versuchen dies am Wochenende mal umzusetzen.

Barny
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Barny »

Hallo,

nach längere Pause kann ich mich wieder mit meinem Umbau beschäftigen.

Stolz wie Bolle kann ich berichten, das mit Eurer Hilfe von letztem mal nun die Drehzahlerfassung funktioniert.
( 2 rausgefräste Zähne am Nockenwellenrad)

Nun möchte ich mich der Zündung und den Einspritzdüsen witmen. Da ich hier etwas von Zerstörungsgefahr gelesen habe wollte ich hier besonders sicher gehen und nochmal nachfragen.

1. Zündung.
Da ich die internen Zündtreiber des Trijekts verwenden wollte, habe ich mich nun für eine Doppelzündspule (Bosch 0221503407 bzw. Beru ZS234) entschieden und diese wie auf Seite 19 angeschlossen:

- Trijekt-Kabel- Nr:41 schwarz-gelb = Zündspule 1 an PIN 1 der Zündspule
- +12V vom Benzinpumpenrelais(KLemme 87) kommend an PIN 2 der Zündspule
- Trijekt-Kabel- Nr:42 gelb = Zündspule 2 an PIN 3 der Zündspule

Hierzu noch ein paar Fragen:

-Muss noch eine Masseleitung irgendwo auf die Zündspule geklemmt werden oder geschieht die Masseversorgung dann über die Kabel 41/42 vom Trijekt ??

Ist es dann richtig, das ich beim Thema " Einstellwerte 6.10.1 Zündungstyp" (Seite 105) die 1 einstelle ???
und bei "6.10.2 normale Zündausgänge werden verwendet" (Seite 106) von Standard 1 auf 0 umstelle ???




2.Einspritzdüsen

Angeschlossen sind die 4 Düsen wie in der Einbauanleitung Seite 17 und Beispiel 1 mit der Zündreihenfolge: 1-3-4-2.
Widerstand einer Düse liegt zwischen 16,8 und 17,6 Ohm. Also i.O.
Bei der Software ist ja hier die 0 als Standard gesetzt. Also i.O.

Anleitung zum Düsenmessen ist mir verständlich und ich vermute das eine Waage mit 0,1g Teilung genügen sollte.

Wäre super wenn Ihr mir kurz mitteilen könntet ob das so alles ok ist oder ich ich etwas vergessen habe bevor ich Kernschrott produziere. :roll: :?

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Tobi
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Tobi »

Alles korrekt.
Beim Anschluss der Einspritzdüsen kannst du eine 2 rein machen, dann wird vollsequenziell eingespritzt.

Beim Düsentest musst du beachte, dass eine recht große Menge Kraftstoff (im Bereich 200-2000g) raus kommen kann, je nach dem wie groß die Düsen sind. Beim Test mit 8000µs (300s) kommt etwa die doppelte Menge wie beim Test mit 2500µs (600s).
So mal als grobe Größenordnung, damit du weißt was auf deine Waage und deinen Auffangbehälter zukommt.
Die Waage sollte möglichst auf 1-2g genau gehen. Genauer ist natürlich auch nicht schlimm.


gruß
Tobi

Barny
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Barny »

Vielen Dank für die schnelle Antwort

Viele Grüße

Barny
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Barny »

Hallo,

weiter gehts bei meinem Projekt.

Einspritzdüsen sind eingemessen, und die Bosch Zündspule 0221503407 funkt auch bei Anlasserdrehzahl. Nur der Motor startet nicht

Die Zündspule funkt aus Ausgang 1+4 und aus 2+3 immer gleichzeitig. Um herauszufinden welche bei 1.Zylinder OT funken, habe ich die Zündpistole angeschlossen. Leider hat sich die Tatsache aus der Anleitung bestätigt das die Lampe recht unregelmäßig blitzt und somit nicht bei Anlasserdrehzahl zu gebrauchen ist. Meine Zündfolge ist 1-3-4-2.

Auch habe ich versucht den Motor händisch durchzudrehen und dann den Funken zu folgen. Jedoch funks nicht. (Ich nehme an wegen der geringen Drehgeschwindigkeit wird keine wirkliche Induktion erzeugt und trijekt erkennt die Lücke nicht.)

Eingangsempfindlichkeit
-für niedige Drehzahl habe ich auf:30
-für hohe Drehzahl habe ich auf :11

( weil ich habe ja nur einen Induktiven Drehzahlsensor an der Nockenwelle der ja so gesehen die Drehzahl über die Impulse und OT über die Lücke erfasst)

Auch sieht das Ergebnis nach einem Drehzahltest bei Anlasserdrehzahl auch nicht berauschend aus. Im Gegensatz zu dem Drehzahltest bei dem der Motor in Leerlaufdrehzahl lief ( Noch mir original Steuergerät). Ich kann mir das nur durch die stark schwankende Anlasserdrehzahl erklären.


Impulszahl des Nockenwellenrades ist mit 50 eingegeben, weil das Nockenwellenrad 52 Zähne hat, wobei 2 teils rausgefräst sind.

Der Offsetwinkel ist mit 84 Grad im Programm eingegeben. Siehe Bild

Weil :: beim Offset ist nicht der Winkel zw. dem OT und der Lücke gemeint, sonder wie weit die Lücke schon am Sensor vorbeigewandert ist.

Also 42 Grad. und weil ja der Winkel an der Nockenwelle ermittelt wurde komme ich so auf 84 Grad-.

Einspritzdüsentyp habe ich auf 0 stehen. 2 kann ich nicht anwählen.
Drehzahlaufnahme: Typ 9
Zündung: Typ 1 ( normale Zündausgänge 1)

Leider sind mir die Begriffe wie :niedrige Auflösung der internen Zeitbasis, niedriger Faktor zur Lückenerkennung, steigende und fallende Flanke,.. bömische Dörfer.

Ev hat jemand noch ein paar Tipps wie ich weiter vorgehen kann bzw. ob so die Werte in Ordung sind die ich eingegeben habe. Damit der Motor wenigstens mal anspringt.





Viele Grüße
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Tobi
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Tobi »

Hallo,

die Empfindlichkeit für hohe Drehzahl stellst du auf code 0.
Die Drehzahlgrenze auf 2000 (wird später möglichst unter die leerlaufdrehzahl reduziert)
Alles andere stellst du auf die Standardwerte.
Die Einspritzventile steckst du ab.
Die Zündkerzen drehst du raus und legst sie (elektrisch alles ganz normal zusammengesteckt) auf eine Fläche die Masse hat.

Jetzt machst du einen Drehzahltest bei Anlasserdrehzahl und stellst davon einen Screenshot hier ein.

Dann gucken wir wie er aussieht.
Wenn alles passt, wird der Offset mit der Pistole ermittelt. Das machen wir im nächsten Schritt.


Gruß
Tobi

Barny
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Barny »

Hallo,

ich habe mal 2 Drehzahltests gemacht. Einen mit fallender Flanke und einen mit steigender Flanke. Als Leihe sehe ich keinen großen Unterschied.

Allerdings habe ich festgestellt das der Ölstand von meinem Motor mindestens 2 Liter mehr Inhalt hat. :? Das ist alles Benzin von den Start und Drehzahltests vom letzten mal, bevor ich noch nicht die Düsen abgeklemmt habe. :roll:

Grüße
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Barny
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Barny »

Hallo,

nachdem ich nochmal alle Kabel überprüft habe da, bei den ersten Startversuchen der Motor sehr oft aus der Drosselklappe geknallt hat, habe ich festgestellt, das ich die Reihenfolge der Einspritzdüsen falsch verlötet hatte und 2 fehlerhaft waren. Dies habe ich nun korrigiert.

Bei den jetztigen Startversuchen sind die Fehlzündungen im Ansaugkanal deutlich weniger geworden, jetzt knallte es fast nur noch zum Auspuff raus.

Die Startversuche hab ich nun mit verschiedenen Offsetwinkel durchgeführt ( so zwischen 75 und 87 Grad ) und bei 81 Grad möchte ich der Motor auch kurzzeitig anspringen und die Anlasserdrehzahl wird schneller, nur dann bricht dies wieder weg und der Motor eult mit Anlasserdrehzahl weiter. Anspringen möchte er nicht.

Unsicherheit habe ich auch noch bei der Zündspule. Der Zündfunken kommt gleichzeitig aus den Zündfunkenausgängen 1 und 4 und aus 2 und 3. Durch Ausprobieren bin ich der Meinung, das ich die Zündausgang 1 und 4 and Zylinder 1 und 3 kommen und Ausgänge 2 und 3 an Zylinder 2 und 4 kommen. Sicher bin ich mir aber nicht.

Mir ist aufgefallen das auch die Zündkerzen nie feucht oder gar nass sind nach den Startversuchen. Benzin kommt auch aus den Düsen raus, nur kommt es mir recht wenig vor, obwohl ich per + Taste über 10000 stelle. Dann sollte man ja laut Anleitung aufhören.





Oder hat jem. ein Polo G40 Kennfeld bei dem ich mal spitzeln Könnte.---Obwohl mein Offsetproblem müsste ich ja trotzdem selbst lösen, weil dies ist ja vom Triggerrad abhängig.

Wein wenig unklar ist mir auch das im Trijekt zum Thema Offset steht:

man solle den Kurbelwellenwinkel zwischen Lücke und Ot angeben,

und hier im Forum geschrieben wurde: den Winkel, wie weit die Lücke schon am Sensor vorbeigelaufen ist.

(da ja meine Lücke am Nockenwellenrad ist und kein weiterer Ot Geber verbaut ist,( habe ich ja Zündungsart 9) und im Offset habe ich zum Umrechnen die gemessenen Winkel vom Nockenwellenrad x2 genommen und so in das Offset-Feld eingetragen. Ist das so richtig?

Habt ihr ev noch ein paar Tipps, meine Nachbarschaft erklärt mich bald für verrückt.

Gruß

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Tobi
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Tobi »

Du schreibst zu viel Text :mrgreen:
Eins nach dem anderen bitte.
Und hör mal bitte mit den Startversuchen auf und steck die Einspritzventile ab. Ich weiß du willst dass der Motor schnell läuft aber das gibt nix wenn die Basis nicht stimmt.

Du hast die Zündkabel falsch angeschlossen.
Die Spule die an Pin 41 hängt, kommt mit ihren beiden Zündkabeln an Zylinder 1 und 4. Die Spule die an 42 hängt kommt an Zylinder 2 und 3.

Die fallende Flanke des Drehzahlgebers stellst du mal bitte auf 1 ein und nennst uns zur Sicherheit mal die Teilenummer von deinem Drehzahlsensor.

Die Zündkerzen sind ja noch von dem Test neulich raus geschraubt. Das ist der Stand bei dem wir noch sind.

Bitte bestätigen.


Gruß
Tobi

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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Barny »

Hi,

ja ich weiß das der Text oft zuviel ist, :? Aber ich hoffe halt das ihr somit auch alle Infos bekommt und Misserständnisse vermieden werden.

Versuche mich kurzer zu halten. :wink:

Die Drehzahlerfassung erfolgt über ein Bosch 0261210188 aus einem glaube wurde in einem Bmw e36 verbaut.
Angeschlossen an:
kl:20 5V an Sensorpin 1
kl:54 Signalmasse an Sensorpin 2
kl:53 Drehzahlsignal an Sensorpin 3

Das Bild vom Drehzahltest (ohne Düsen und rausgeschraubten Kerzen) hab ich ja eingestellt.

Die Zündspule ist eine (Nachbau-Bosch) 0221503407

Angeschlossen ist sie:

Spulenpin: 1 --> an Klemme 41 (Zündspule1)
Spulenpin: 2 --> an Klemme 12 V
Spulenpin: 3 --> an Klemme 42 (Zündspule 2)

Vorausgesetzt und ich liege richtig das ( Siehe Bild ) Pin 1 die Spulenausgänge 3 & 2 und der Pin 3 die Spulenausgänge 1 & 4 versorgt.

Oder langt es wenn ich grad die Zündkabel Vertausche ? Weil das habe ich auch schon, ohne Wirkung.

Also Umstecken oder umlöten?

Grüße
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Tobi
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Tobi »

Hallo,

wenn die Pinbelegung von deinem Sensor stimmt, ist das ein Hallsensor. Daher bitte auch die Empfindlichkeit bei niedriger Drehzahl auf Code 0 einstellen. Dann bitte nochmal einen Drehzahltest machen.

Auf deiner Skizze von der Spule kommen die von dir mit 2 und 3 bezeichneten Stecker auf Zylinder 1 und 4. Die beiden anderen dann an Zylinder 2 und 3.

Nun stellst du dein Zündkennfeld auf 0 Grad ein. Also so, dass genau im OT gezündet wird. Da die Kerzen noch raus geschraubt sind, kann der Anlasser nun frei drehen. Die Zündpistole sollte so auch funktionieren. Nun kannst du bei Anlasserdrehzahl den Offset bestimmen.


Gruß
Tobi

Barny
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Barny »

Vielen vielen Dank,

werde es nächste Tage angehen.

Wobei das Abblitzen mit der Zündpistole klappt mit meiner Pistole auch nicht wenn die Kerzen draußen sind und der Anlasser frei dreht. ( Schon getestet)

Könnt ihr eine Zündpistole empfehlen ?

Grüße

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Tobi
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Tobi »

Hella 8PD 004 835-001
Kostet je nach Händler um die €60,-
Ich hab sie damals bei Wessels&Müller gekauft.


Gruß
Tobi

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Hermy
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Hermy »

Barny hat geschrieben:Wobei das Abblitzen mit der Zündpistole klappt mit meiner Pistole auch nicht wenn die Kerzen draußen sind und der Anlasser frei dreht. ( Schon getestet)

Grüße

Dabei immer dran denken das die Zündkerze am Gewinde Massekontakt haben muss!!!

Barny
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Re: Drosselklappen-Poti

Beitrag von Barny »

Hallo,

habe mir eine Blitzlampe ausgeliehen mit der das Abblitzen bei Anlasserdrehzahl klappt ( Zündkerzen rausgeschraubt).

Sobald man den Anlasser betätigt funken die Zündkerzen und die Lampe bkitzt. Jedoch nur 4 bis maximal 10 mal dann kommt kein Zündfunke mehr und somit verstummt die Blitzlampe obwohl der Anlasser weiter jodelt.
Nach einer kurzen Pause und der Vorgang wiederholt sich. Ich meine grad je länger die Pause zwischen den Startversuchen umso "änger" funkt die Spule.

Die Zeit ist quasi viel zu kurz um sich zu orientieren.

Woran liegt das, bzw habe ich eine Möglichkeit dies zu ändern ?

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