Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Themen rund um die erstmalige Inbetriebnahme des Motors
Daniel_hst
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Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Daniel_hst » 21.08.2010, 12:43

Hallo zusammen,

ich habe einen KTM Motor auf Einspritzung umgebaut und habe nun etwas Porbleme mit der Drehzahlerfassung. Erst einmal Bilder vom Verbau des Sensors an der KW und des verbauten Rades. An der NW befindet sich zudem noch ein Zünd-OT-Sensor.

[IMG=http://img838.imageshack.us/img838/1935 ... 136.th.jpg][/IMG]

Blatt Papier dazwischen! geht gut rein

[IMG=http://img828.imageshack.us/img828/3088 ... 136.th.jpg][/IMG]

[IMG=http://img713.imageshack.us/img713/9544 ... 019.th.jpg][/IMG]

[IMG=http://img203.imageshack.us/img203/3100 ... 016.th.jpg][/IMG]

[IMG=http://img580.imageshack.us/img580/3693 ... e02.th.jpg][/IMG]

Es fehlen inzwischen zwei Zähne am Rad, nicht wie auf der Zeichnung einer!

Es handelt sich dabei um zwei Induktivsensoren.

Das Problem ist nun das, dass der Drehzahltest nicht sauber ist. Es schaut alles prima aus, nur dass zwei OT nicht erkannt werden, bzw die Lücke nicht angeziegt wird, dort befindet sich dann sogar ein Doppelstrich (ohne Zünd-OT-Sensor getestet worden um sicher zu stellen, dass der KW-Sensor richtig arbeitet! SObald ich den Zünd-OT-Sensor mit hinzunehme wird es noch bescheidener.

Jemand ne Idee woran es liegen kann? Gibt es ne Möglichkeit das Steuergerät zu checken?

Vielen Dank vorab!

Gruß Daniel

Walter Brunner
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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Walter Brunner » 21.08.2010, 12:55

Hallo! Schaut alles recht massiv aus. Fibrationen gibt es keine ,die den Abstand verändern könnten?
mfg Walter!

Daniel_hst
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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Daniel_hst » 21.08.2010, 13:06

Servus,

ne, der Sensor sitzt "bombenfest!

Vorher war dort ein Halter aus dickem Blech, der den Sensor gehalten hat. Wegen der möglichen Vibrationen und Schwingungen ist dieser durch die aktuelle Konstruktion ersetzt worden.

Leon
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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Leon » 21.08.2010, 13:55

Hallo,

ich habe mit 0,5 - 0,7mm Abstand keine bzw. die wenigsten Drehzahlfehler. Kleiner 0,3mm ist es eher wieder schlechter (Bosch/Audi-Induktivgeber).
Aus welchem Werkstoff ist dein Geberrad? magnetisch?!

Gruß Leon

Daniel_hst
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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Daniel_hst » 21.08.2010, 15:07

Es handelt sich um ein magnetisches Geberrad und die Sensoren sind VAG!

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Hermy
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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Hermy » 21.08.2010, 22:47

Hallo was genau für ein Sensor hast du verwendet(Teilenummer, Fahrzeug wo er verbaut ist)?

Mfg Hermy

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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Red1600i » 22.08.2010, 09:49

Das Problem liegt woanders. Ihr habt Taschen in das Rad gefräst, keine richtigen Zähne.

Ein Hallgeber oder Induktivgeber braucht ein Magnetfeld, das die beiden umgebenden Zähne polarisieren kann, es muss für den Sensor zwei Gipfel vor und nach ihm erzeugen und unter ihm ein Tal im Magnetfeld. Mit der Tasche habt ihr das 3-dimensional gemacht, die Flanke wird verwischt, der Sensor weiß nicht, ist die Flanke vor ihm, nach ihm oder gar seitlich (!!!).

Fräse saubere Zähne raus und es wird klappen.

kartmanne
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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von kartmanne » 22.08.2010, 10:15

HI,
Es handelt sich um ein magnetisches Geberrad und die Sensoren sind VAG!

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Ein Hallgeber oder Induktivgeber braucht ein Magnetfeld
Also, mir ist nicht bekannt, dass Induktivgeber ein Magnetfeld benötigen. Sie benötigen Magnetfeldstörer, wie z.B. stark eisenhaltiges - aber nicht magnetisches - Material. Hallgeber benötigen definitiv einen Magneten, denn das ist die Grundlage des Hall-Effekts.

Magnetisches Geberrad und Induktivsensor erscheint mir zumindest keine gute Paarung zu sein.

Das die Taschen stören kann ich so nicht bestätigen. Sie sind breit genug, der Übergang von Material/nicht Material am "Geberpopel" ist deutlich. Induktivgeber, die auf zahnige Räder senkrecht zeigen (z.B. Opel Corsa A/B) erkennen auch nur 3mm tiefe Taschen, sogar mit sehr starken Kantenrundungen. Mein Triggerrad hat sogar nur knapp 3mm dickes ausgezahntes Material, das im Prinzip auch nur wie eine Tasche wirkt, weil der Geber axial drauf steht. Geht auch hervorragend - erstklassiges lehrbuchartiges und "handbuchartiges" Signal.

Ich würde mir die Signalform mal mit dem Oszi aufzeichnen. Dann kann man das besser beurteilen. Wenn das Signal eine Spitzenhöhe von 0,7V (das gilt für meine 5er...) überschreitet und generell so aussieht, wie das Beispiel im Handbuch, liegt's nicht an der Geber/Rad-Konstuktion, was ich vermute. Bin gespannt...
Gruß
Manfred
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Daniel_hst
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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Daniel_hst » 22.08.2010, 11:22

Hallo,

ich werde heute ma mim Oszi rangehen und mir das mal ansehen was da rauskommt. Vielleicht weiß ich dann schon mehr. Wie kann das mit dem OT-Geber zusammen hängen, dass es dann gang bescheiden wird?! Kann das an ner Signalüberschendiung oder so liegen?!

Danke.

Daniel_hst
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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Daniel_hst » 22.08.2010, 15:25

Der Sensor ist nun getauscht worden!

4nbei der Drehzahltest! Jetzt stellt sich noch die Frage warum die Zeiten der OT unterschiedlich sind!

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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Heulsuse » 22.08.2010, 19:20

Hast Du die Zündkerzen noch drinn dann läuft er schwer und Du hast verschieden Zeiten über zwei Undrehungen gesehen
Hab ich bei mir deutlich gesehenden den Unterschied.

@ Kartmanne
der orginal Hallgeber vom ABF (vw 16v) läuft auf einen Blechrad das selbst nicht magnetisch ist wohl aber manetisierbar wie jedes weiche Eisen, die Zahnform ist wie von einem Nockenwellenrad.
Gruß Jürgen

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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Daniel_hst » 22.08.2010, 22:25

Ne, die Zündkerze war raus!

Mit OT-Geber hat es nun auch gefunzt und der Drehzahltest war super.

Jetzt was Neues:

Sobald die Kerze drinne ist, dreht der Motor ca. 300 1/min schneller als ohne, und der Test sieht sch.... aus!

Hat jemand ne Idee warum der Anlasser mit Kompression schneller dreht als ohne?! Wie kann das sein, dass er mehr Drehzahl schafft, wenn er mehr Last hat?? Ist mir unerklärlich!

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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Tobi » 23.08.2010, 09:25

Induktiver Bezugsmarkengeber ist fast immer ein Problem.
Da kommt bei langsamer Drehzahl kaum ein Signal raus.
Gibt es nichts baugleiches als Hallgeber?

Im Zweifelsfall würde ich auf den Geber verzichten und halbsequenziell fahren. Geht problemlos ohne umverdrahten!
Wenn Einzelzündspulen verbaut sind (aktueller Zündungstyp = 2) muss auf Zündungstyp 5 umgestellt werden und die Zündversatzkennlinie durchgehend 0° haben.
Typ der Einspritzung von 2 auf 0, Drehzahlerfassung von 24 auf 8 und schon wird das OT-Signal ignoriert und der Motor läuft halbsequenziell.

Der Motor dreht mit Zündkerzen sicherlich nicht schneller.
Das müsste dir dein Gehör aber auch schon sagen.
Das ist eher ein Zeichen dafür, dass die Drehzahlerfassung mit Zündkerzen nicht gut funktioniert.
Das kann schonmal vorkommen, wenn unter Drehzahlerfassung die "Schnelle Drehzahlerkennung" eingeschaltet ist.
Wenn er nach 1-2sekunden nicht die korrekte Drehzahl anzeigt, muss diese schnelle Drehzahlerfassung ausgeschaltet werden und dann nochmal probieren.


gruß
Tobi

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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Daniel_hst » 23.08.2010, 09:51

Leider dreht der Motor wirklich schneller. Es zeigt die Trijekt an UND man hört es, dass er deutlich schneller durchdreht!

Die andere Geschichte werde ich nochmal umstellen/ausprobieren.

Ob es einen "baugleichen" Hallsensor gibt, weiß ich nicht!

Daniel_hst
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Re: Probleme mit der Drehzahlerfassung/Drehzahltest

Beitrag von Daniel_hst » 24.08.2010, 08:38

Kann es sein, dass das Problem am Steuergerät an sich liegt, sprich ein Defekt vorliegt? Kann man das checken/checken lassen?

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