Start- Leerlauf

Abstimmung des Motors
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Barny
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Start- Leerlauf

Beitrag von Barny » 29.07.2018, 14:35

Hallo,
ich komme mit dem Einstellen eines Polo G40 Motors nicht weiter.

Trotz viel lesen im Forum und ausprobieren bin ich nun ratlos.

Im Handbetrieb springt der Motor bei ca 4800 müs an und läuft dann wenn er warm ist mit ca 1900müs einwandfrei ruhig,so mit ca 900U/min.
Nun möchte ich dies gerne in die Kennfelder bzw Einstellwerte eingeben.

Bei warmen Motor startet der Motor mit einer „Einspritzzeit beim Start“ mit ca 1800 .

Nach dem Start soll der Motor ja in die Unterdruckkennlinie wechseln. Hier habe ich als ersten Punkt ca.2800 mit der Formel berechnet.
Also ((Einspritzzeit beim Leerlauf warm – Schaltzeit)*1013)/Saugrohrdruck im Leerlauf warm
=((1910-751)*1013)/430=2730
Die weiteren Punkte laufen linear zum letzten Unterdruckpunkt auf ca.3750 hinauf.

Ergebnis ist, das der Motor sofort anspringt und direkt wieder ausgeht.

Starte ich die Unterdruckkennlinlie mit ca 4500, dann bleibt der Motor mit leichtem betätigen des Gaspedals an, aber sägt jedoch fürchterlich und läuft viel zu mager.

Aus dem Statusfeld werde ich auch nicht so recht schlau.

Beim Starten des Motors steht im Feld Berechnung Einspritzzeit (müs)
-Unterdruck: hier steht der Wert den ich bei „ Einspritzzeit beim Start“ eingebe…ist klar weil Startphase.
… Aber wenn der Motor angesprungen ist, steht dort nicht der Wert aus dem Unterdruckkennfeld, in das doch dann die Steuerung wechseln soll, wenn ein angesprungener Motor erkannt worden ist… ??

Hat jemand ev ein paar Ideen was ich übersehe.
(Jetzt erst mal Kühlerschlauch flicken—der Haufen ist vor lauter Probieren übergekocht)

Barny
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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Barny » 29.07.2018, 16:53

Hallo,

ich hab mal auf Lasterfassung Typ:2 gestellt, jetzt gehts.........wobei ich ehrlich gesagt nicht genau die Unterschiede von Typ:3 zu Typ:2 erkennen kann.

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Tobi
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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Tobi » 29.07.2018, 18:40

Hallo,

der Unterschied ist, dass es bei Typ3 die Kennlinie "Unterdruck Leerlauf" gibt. Die ist in der Bedienungsanleitung erklärt.


Gruß
Tobi

Barny
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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Barny » 19.08.2018, 07:24

Hallo,

ich bin mir noch uneins welche Art der Lasterkennung ich bei meinem G40-Motoram am sinnvollsten verwenden soll.

Verstehe ich das das nachfolgende so richtig ??


1.
Lasterkennung Typ 2: ist ja die alleinige Unterdruckkennlinie.

Der erste Punkt der Einspritzzeiten werden anhand der Formel berechnet und dann linear auf den letzten Punkt hochgesetzt. Über den Luftdruck der im Saugrohr gemessen wird ( also zB. Unterdruck im Leerlauf oder Überdruck bei Volllast – im Saugrohr) sowie der Ladelufttemperatur wird über die Schaltzeit die Einspritzmenge berechnet und angepasst

Die Unterdruckkennlinie stelle ich bei betriebswarmen Motor ein. So ca 80 Grad.

2.
In der Unterdruckkennlinie gebe ich die Einspritzzeit ein, mit der der Motor theoretisch bei 1012hPa läuft. Und die Software vermindert durch den gemessen Saugrohruntedruck die Einspritzzeit, weil ja im Leerlauf Unterdruck im Saugrohr herrscht, und passt somit die Einspritzmenge an.

3.
Würde durch die Aufladung ein Überdruck im Saugrohr herrschen so passt die Software die Einspritzzeit an den Überdruck also 1013hPa + Überdruck an.
Lasterkennung Tpy 2 ist also für reine Saugmotoren wie auch für aufgeladene Motoren.

4.
Wenn dann der Motor zuverlässig anspringt und stabil im Leerlauf läuft passe ich die das Warmlaufkennfeld an, damit der Motor auch im Kalten zustand gut anspringt und sauber bis hoch zur Betriebstemperatur läuft.


5.
Nun stelle ich das Luftmasse Korrektur-Kennfeld auf lernfähig und die Software beginnt im Fahrbetrieb die Feinheiten im Korrektur-Kennfeld einzustellen.

Wo stelle ich den ein, bei welchem Lambdawert das Korrektur-Kennfeld eingefahren werden soll ?
Also wenn ich zb. Möchte das ich immer mit 0,9 Lambda fahren möchte, dann muss dass Korrektur-Kennfeld das doch gesagt bekommen?


Theoretisch wäre der Motor danach doch grob fahrbereit abgestimmt. Klar kommen jetzt noch die Kennfelder wie Schubabschaltung, Beschleunigungsanreicherung.......


6.
Lasterkennung Typ3 schaltet ja die Unterdruck-Leerlauf-Kennlinie frei. Diese arbeitet mit der
Unterdruck-Kennlinie ja irgendwie zusammen. Nur verstehe ich den Zweck der Unterdruck-Leerlauf-Kennlinie nicht genau.

Stehe hier voll auf dem Schlauch. Ist das nochmal eine Art manuelle Feinabstimmung noch bevor die Software die Feinabstimmung über das Luftmassen-Korrekturkennfeld macht ???

7.
Man soll den Luftdruck angeben bei der Die Einspritzzeit zu Null wird. ???

Die Y-Achse ist doch eine Absolutdruckangabe, also bei 1000 hPa hätten wir grob Atmosphärendruck.

Den ersten Punkt der Vorgehensweise ist mir verständlich ( Leerlauf-hochdrehen-ablesen-20% eingeben)

8.
und dann im Punkt zwei: bei Volllast also im Fahren wieder in der Unterdruck-Kennlinie (also nicht in der Unterdruck-Leerlauf-Kennlinie) die Einspritzmenge auf das gewünschte Lambda einstellen.
Ist das dann quasi die Feinabstimmung der Unterdruck-Kennlinie weil diese ja vorher nur als linear steigend von dem Wert aus der Formel angenommen wurde ??? Lese ich bei Volllast dann einfach bei ca 4000U/min den Berg hoch an der Zeitronix-Anzeige den Lambdawert ab und passe die Unterdruck-Kennlinie im Handbetrieb live an ?? Für wieviele Drehzahlen mache ich das dann am besten ??

9.
bei Punkt 3.stehe ich dann mit beiden Füßen auf dem Schlauch.

Man soll wieder in der Unterdruck-Kennlinie ( also nicht in der Unterdruck-Leerlauf-Kennlinie)
im ausgekuppelten Zustand mehrere Drehzahlen anfahren und den gewünschten Lambdawert einstellen. Also auch wieder manuell über die Zeitronix-Anzeige ??

9.1
Es ist darauf zu achten, das die Einspritzzeit niedriger wird wenn der Saugrohrdruck erhöht wird. ( jetzt hab ich den Affen mit den zwei Becken vor meinem geistigen Auge) Wenn der Saugrohrdruck von zB. 0.5 bar Unterdruck auf 0,1 Unterdruck weiter auf 0,4 bar Überdruck ansteigt dann brauche ich doch immer mehr Kraftstoff und die Einspritzzeit muss doch größer werden. Sonst magert doch alles ab. Somit müsste ja dann die Unterdruck-Kennlinie mit steigender Drehzahl abfallen.


Weil erst wenn ich das alles nachvollziehen kann, kann ich ja erst eine Auswahl treffen ob ich meine Arbeit weiter mit Typ2 oder Typ3 der Lasterkennung fortsetzten soll.

Ich weiß das es nicht viel Spaß macht einem Leihen wahrscheinlich immer wieder das selbe zu erklären aber es gibt ja einfach dabei so viel zu beachten.

Deshalb möchte ich auch nochmal Danke sagen weil ohne eure Hilfe wäre ich nie soweit gekommen.

Gruß

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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Tobi » 19.08.2018, 16:38

Hallo,

ich antworte mal nicht auf jeden Punkt.
Das meiste hast du aber schon richtig erkannt.

Was hast du denn für eine Steuerung und was für eine Software? Wenn du eine bee oder premium hast mit neuester software (6.60) dann ist es relativ easy.

Für den Soll-Lambdawert gibt es ein Kennfeld.
Das kannst du spaßeshalber durchgehend auf 900 einstellen. Das ist Lambda 0,90.

In den Einstellwerten stellst du den Typ der Soll-Lambdaauswertung auf 1.
Das schöne dabei ist, dass du alles abstimmen kannst und du hinterher immernoch den Soll-Lambdawert nach belieben verändern kannst, ohne dass du neu abstimmen musst. Der Motor läuft dann sofort mit dem neuen Lambdawert.

Den Typ der Luftmassenerfassung stellst du auf 2.
Wenn du nach dem Abstimmen der Unterdruckkennlinie merkst, dass dein Korrekturkennfeld im Leerlauf übelst weit in den negativen Bereich geht und dich das stört, dann stellst du auf Typ 3 um.
Die Unterdruck Leerlauf Kennlinie sorgt dann dafür, dass das Korrekturkennfeld wesentlich weniger zu tun hat.


Gruß
Tobi

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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Barny » 19.10.2018, 20:11

Hallo,

ich habe eine Trijekt plus Steuerung.

Der Typ Luftmassenerfassung habe ich auf 2 gestellt. Auch weil ich im Leerlauf einen Druck von 320hPa, laut Ladedrucksensor zwischen Drosselklappe und Ventilen habe.

In der Anleitung steht als erster Punkt, dass man vom geringsten Saugrohrunterdruck 20 % abziehen soll, und dies dann in der Unterdruckleerlaufkennlinie angeben soll ----> Jedoch gibt es ja bei Typ:2 keine Unterdruck-Leerlaufkennlinie --> das heist ich brauch das nicht---> Richtig ??

Somit kann ich auch den dritten Punkt ( einstellen der Unterdruck-Leerlaufkennlinie über der Drehzahl und Lamda) vergessen ---> Richtig ??

Nun bleibt ja nur noch der zweite Punkt: die Unterdruck-Kennlinie unter Volllast den gewünschten Lamdawert zuordnen.--> Wie mache ich das in der Praxis am geschicktesten ?

(ev. Berg aussuchen und dann mit verschiedenen Drehzahlen hochfahren, und dann per Hand das die Einspritzzeit hochsetzen, bis die Zeitronix-Anzeige so ca. 0.90 bis 0,95 anzeigt)
--Richtig???

Mein Problem ist, dass wenn ich über ca.1400 U/min und ca 15Grad Drosselklappenwinkel komme der Wagen anfängt zu sägen und durchgehend Bocksprünge macht.

Leider kann ich nicht direkt zuordnen woher das kommt. Und was ich ändern muss. Hinzu kommt das ich auch kaum Anhaltswerte für ein vernünftigtes Zündungskennfeld für den G40-Motor habe. Gibt es da ein Faustregeln wie ich mich da rantasten kann ??

für ein paar Praxistips wäre ich super dankbar.

Zeitweise ist mir mal der 4. Zylinder ausgefallen und an ein anfahren an einen Lastpunkt war garnicht zu denken. Ist es denkbar, das wenn Zündkabel und die Kabel für die Einspritzventile zu dicht beisammen liegen, das Einspritzsignal gestört wird ??

Grüße

Barny
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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Barny » 09.04.2019, 19:03

Hallo,

ich habe mich mal in der Winterzeit ein wenig durchs Forum gelesen, und bin dem Thema Unterdruckkennlinie und Unterdruckleerlaufkennlinie näher gekommen.

Da ich nur Zündkennfelder gefunden habe, die über die Drehzahl und dem Saugrohrdruck aufgetragen sind, haben mir diese nicht wirklich weitergeholfen.
Weil ich ja nicht weiß wie man Saugrohrdruck zu Drosselklappenwinkel umrechnen kann.(Ausprobieren wäre eine Möglichkeit, jedoch komme ich noch nichtmal zu diesen Punkten.)

Ich habe mal grob ein Zündkennfeld für einen G40 Motor geschrieben. Ladedruck soll max 1bar werden.

Wäre echt super wenn mal jem. drüberschauen kann und abschätzen kann ob das so hinhauen könnte, oder ob da gravierende Fehler drin sind.

Selbstverständlich bin ich auch noch für Tipp dankbar , oder wenn jem. mir ein Bild von einem Zündkennfeld zum vergleichen zukommen lassen kann.

Viele Grüße Barny
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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Negra'16v' » 17.04.2019, 11:41

Ein Zündkennfeld macht beim Aufgeladenen Motor auch nur mit Saugrohrdruck als Lastgröße Sinn, das ist ja auch bei einem serienmäßigen G40 so
Bei einem Motor mit mechanischem Lader mag es auch über DK-Stellung gehen, da Druck zu DK-Stellung relativ linear ist.

Dein Zündkennfeld ist von den maximalwerten evtl. schon relativ grenzwertig, abhängig von Verdichtung und Ladedruck den du fährst.
Außerdem verwendest du für meinen Geschmack etwas viel Stützpunkte, gerade bei der Drehzahl, da wird das schnell unübersichtlich beim Programmieren.
Bei wenig Last kann man sicher mehr Zündung fahren, zumindest immer mehr wie bei Vollast, das passt noch überhaupt nicht.
Mit hoher Drehzahl steigt der Zündwinkel, von dem her machen die Werte, 29° bei 6000, 26° bei 6500 und 27° bei 6800 für mich nicht allzuviel Sinn.

Untenstehend Zündkennfelder vom G60 und G40 Serie - Ohne Gewähr !!
Aber man sieht im Groben in welche Richtung es geht. Von den Maximalwerten geht wahrscheinlich etwas mehr, ich denke die Kennfelder sind nicht am äußersten Limit.
Der Ladedruck ist in Absolutdruck angegeben, sprich 1000mbar = atmosphärischer Druck, 2000mbar = 1 bar Ladedruck / Überdruck
G60_Zündwinkel-Serie.jpg
G60 Serienzündkennfeld - ohne Gewähr
G40_Zündwinkel.jpg
G40 Serienzündkennfeld - ohne Gewähr
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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Barny » 04.07.2019, 20:51

Hallo,

ich hab Urlaub und beschäftige mich mit meinem G40-Motor mit der Trijekt Plus Steuerung.

Schon mal vielen vielen Dank an Negra 16v für die G40 Zündkennfelder. Diese habe ich auch heute umgesetzt und wollte mit Fahrversuchen loslegen. Siehe Bilder.

Nur jetzt ist ein komischer Fehler aufgetaucht. Wenn ich den Motor starte, egal ob im Handbetrieb oder über Kennfeld, springt dieser prima an und dreht auch freudig mit ein paar Gasstößen hoch. Doch nach ca 10 bis 20 Sekunden fängt er an unruhig zu laufen, und es kommt mir vor als würde der Zündzeitpunkt punktuell falsch liegen.

Die Blitzlampe bestätigt dies. Innerhalb diesen 10 bis 20 Sekunden blitzt die Lampe immer auf OT. Danach blitzt sie teilweise bei nicht OT auf.

Das Komische ist das es auch beim Handstart so ist. Beim Handstart sind doch alle Kennfelder deaktiviert oder ?

Hat jem ev so ein Problem schon mal gehabt. ?? ( Im April wo ich schon mit Fahrversuchen begonnen hatte, war das Problem nicht. Seitdem stand der Karren bis jetzt.)

Kann das an einer defektenZündspule liegen. Oder ev mit der Ladezeit der Zündspule.

Ich bin für jeden Rat dankbar
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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Tobi » 05.07.2019, 05:46

Du hast die Zündung jetzt in Abhängigkeit vom Saugrohrdruck. Dieser wird im Leerlauf sicherlich etwas nervös sein. Und da du dort Unterschiede im Zündwinkel hast, wird der wohl auch entsprechend springen. Versuch doch mal die Zeile "500 U/min" durchgehend auf 10 Grad einzustellen, die Zeile 1000U/min durchgehend auf 6 Grad und die Zeile 1500 durchgehend auf 12 Grad. Dann verstellt dir der Saugrohrdruck im Leerlauf schonmal nicht mehr den Zündwinkel.

Gruß
Tobi

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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Barny » 05.07.2019, 17:25

Servus,

ich habe deinen Rat befolgt doch das Problem bleibt erhalten. Habe eine neue Zündspule verbaut, das Problem besteht weiterhin.

Nun habe ich mit dem Oszilloskop ein paar Messungen gemacht und die Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten. :wink:

Zustand 1: Motor ist grad angesprungen und läuft rund und sauber.

Drehzahlsignal:
IMG_20190705_172117.jpg
Das dazugehörige Signal an Klemme 41 und Klemme 42 bzw an der Zündspule
IMG_20190705_174359.jpg



Zustand 2:nach ca. 10- 15 Sekunden fängt der Motor an unrund zu laufen und es verändert sich meiner Meinung nach das Signal an Klemme 41 bzw Klemme42. Das Drehzahlsignal bleibt wie oben bei Zustand 1.
IMG_20190705_173617.jpg
Da sind doch die Abstände unterschiedlich und bei jedem zweiten fehlt dieser " Treppenabgang"

Das kann doch nur aus der Trijekt Steuerung kommen oder ??

Ratlosigkeit und in der Nase bohren ist grad bei mir angesagt.

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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Tobi » 05.07.2019, 18:49

Dann stell doch zunächst mal wieder den Ursprungszustand bei den Einstellungen her, bei dem alles einwandfrei lief.

Deine Messungen sagen in der Form nicht viel aus und sind außerdem voller Störungen. Wieviele Kanäle hat dein Oszi? Du brauchst auf jeden Fall bei der Messung eine Bezugsmarke und daher mindestens zwei Kanäle.

Bei der Ursache kann man jetzt viel mut
maßen. Am besten machst du mal mit deinem Händler eine Fernwartung.


Gruß
Tobi

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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Barny » 06.07.2019, 08:13

Hallo,

ich hatte nie großartig was abgespeichert weil ja noch alles im Versuch war. Deshalb habe ich keine Datei mehr, bei der alles lief. Das Trijekt plus hatte ich damals von privat gekauft.

Ja ein zweikanal Oszilloskop habe ich .Wenn du mir sagen kannst , was ,wann und wo ich was messen soll dann werde ich das probieren.

Kann es sein das ich mir die Zündausgänge an Klemme 41 und 42 zerstört habe... Dort hängt direkt eine Bosch 0221503407 Doppelzündspule dran ohne externen Zündtreiber. Ich denke das ist so richtig. :?

Meinst du ich sollte mal zum Testen an die Klemme 31 und Klemme 12 mal ein externes Zündmodul ( Bosch 0227100203) hängen und das mit meiner jetzigen Bosch 0221503407 an den Motor hängen ??

Wo wäre denn im Raum Kusel / Kaiserslautern ein Trijekt-Spezialist odermacht ihr die Fernwartung auch ?

Viele Grüße

Barny
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Re: Start- Leerlauf

Beitrag von Barny » 06.07.2019, 12:06

Servus

Das Zündungsproblem hat sich erledigt.

Im Eingabefeld für die Zündungsart habe ich mal absichtlich eine 3 eingegeben. Und dann wieder die 1. Abgespeichert und Neustart von Trijekt. Seitdem läuft der Motor wieder rund und das auch länger als 20 Sek.( bis jetzt)

Scheinbar hatte ich das Trijekt da irgendwie verschluckt. Warum auch immer.

Trotzdem Danke für deine Überlegungen Tobi,

Gruß

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