2-takter Dreizylinder Drehschieber-Motor

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spoon
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2-takter Dreizylinder Drehschieber-Motor

Beitrag von spoon » 19.05.2008, 20:44

Ich möchte einen Dreizylinder Sternmotor (120Grad) Zweitakter mit Drehschiebersteuerung mit einer Trijekt betreiben. Wer hat Erfahrung mit 2-taktern und hat einen solchen Umbau schon mal gemacht? Die Aufteilung beim Zündsystem denk ich mir das ich den Motor als 6-Zylinder einstelle nur wie könnte ich die einzelne Einspritzdüse ansteuern? Kann ich drei Einspritzausgänge auf eine Düse schalten? Welche Regelung wäre geeignet? Ich denke eine alpha/n Lasterkennung wäre am besten! Da ich in der Plannungsphase bin bin ich für jeden Tip dankbar!
Welches Steuergerät wäre am besten Plus oder Bee?

Besten Dank

Stephan

Klaus
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Beitrag von Klaus » 19.05.2008, 21:03

Hallo Stephan, wenn alle Zylinder aus einem Raum ansaugen, dann kannst Du auch mit nur einer Düse von einem Ausgang auskommen, wenn die Größe ausreichend bemessen wird. Ob die Düse einmal lang oder dreimal kurz angetaktet wird, sollte dabei zweitrangig sein. Die beste Lösung wäre allerdings mit 3 Einspritzdüsen zu fliegen. Es wird wohl auch mit drei Ausgängen an einer Düse gehen, aber bei höherer Drehzahl und hoher Last, wird kaum noch Zeit bleiben die Düse zu schliessen.

Gruß Klaus

spoon
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Beitrag von spoon » 19.05.2008, 21:24

Hallo Klaus
Dachte mir das du der schnellste bist beim Antworten!

Das habe ich mir ja auch gedacht nur da ich ja ein 2-takter habe wird ja auch mit dem Kraftstoff geschmiert (Gemischschmierung). Ich Denke im Leerlauf könnte da der eine oder andere Zylinder zu kurz kommen!
Da aber der Motor nur max 6000/min macht wären ja bei einer Umdrehung gesamt 10000 Mikrosekunden Einspritzzeit nutzbar. Ich wollte die Düse so auslegen das die max Einspritzzeit 2500 µs für jeden Zylinder nicht überschreitet so hätte ich noch etwas Zeit übrig zum steuern und nachregeln (Kaltstart usw.). Was denkst du darüber?


Stephan

Klaus
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Beitrag von Klaus » 19.05.2008, 22:30

Hallo, das mit der Schmierung spielt im Prinzip keine große Rolle, da ja automatisch wenn das Gemisch passt, auch die Schmierung stimmt. Du brauchst halt immer etwas Luft zum korigieren zB. bei sehr kalten Temperaturen. Allerdings wird wohl es ja nur unter Vollast bei hohen Drehzahlen knapp, wenn der Motor schon nicht mehr am Warmlaufen ist. Auserdem ist da oben immer der Luftdruck geringer als am Boden beim Abstimmen.
Ich würde bei so einem Motor aber auf alle Fälle den Lambdawert von jedem Zylinder mal einzeln messen, um auszuschliessen, daß ein Zylinder eine schlechtere Füllung und daher auch Schmierung hat.

Gruß Klaus

spoon
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Beitrag von spoon » 06.06.2008, 20:59

Hat niemand Erfahrungen mit 2-taktern und Trijekt?
:D


Stephan

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Beitrag von Klaus » 07.06.2008, 09:03

Doch!
Es laufen einige Zweitakter mit Trijekt. Da es sich bei diesen Anwendungen aber um Projekte von Kleinmotorenherstellern selbst handelt, wird sich hier wohl keiner dazu äussern. Wenn Du etwas spezifisches wissen möchtest, dann frag ruhig nach.

Gruß Klaus!

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